Anwenderberichte

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Weißbuch zu einer Präsentation der kollaborativen Technologie zwischen der
Industrie und dem Department Of Homeland Security's
Science And Technology-Direktorium.

2008 Homeland Security
S&T Stakeholders Conference West
14.-17. Januar 2008
Los Angeles Convention Center

ÜBERSICHT:

Im Oktober 2007 entstand die Idee, eine gemeinsame Präsentation zwischen der Industrie und dem DHS Science & Technology-Direktorium zu erstellen. Das Konzept beinhaltete die Anwendung führender COTS-Tools (Current Of The Shelf), die für Kommandozentralen und Kontrollräume verwendet werden, um die Hauptversammlungen anlässlich der S&T Stakeholders Conference West im Januar 2008 zu unterstützen.

Da der Planersitzungssaal als eine Kommandoanweisungsumgebung betrachtet wurde, konnten verschiedene Medien, Informationsquellen, Formate und Daten für die Teilnehmer vereint werden. Diese strebsame und drastische Verbesserung der standardmäßigen PowerPoint-Präsentation erforderte gemeinsame Bemühungen der Anbieter für Kommando- und Kontrolltechnologien. Die Integration dieser Technologien resultierte in der DHS S&T-KOMMANDOZENTRALE – eine Kommandoanweisungsumgebung für 1000 Personen, die über 24,9 Millionen Pixel voller Informationen verfügt und es ermöglicht, bis zu 36 simultane Medienquellen in separaten Fenstern anzuzeigen, die allesamt von einem hochmodernen Kontrollraum verwaltet werden.

DHS S&T: http://www.dhs.gov/xabout/structure/editorial_0530.shtm

DIE TECHNOLOGIEN

Folgende Technologien wurden hierfür vereint:
A. Eine Kommandowand mit drei Bildschirmen und
B. sogenannten umfangreichen "Quellfenster"-Funktionen, die es ermöglichen,
C. dass zahlreiche Computer und Media-Feeds
D. mithilfe einer zentralen Kommandostation ausgewählt und angezeigt werden können.

Mit der Kommandozentrale könnte das beliebige Zugreifen und Anzeigen von unterschiedlichen Quellen in Form von separaten Informationsfenstern ermöglicht werden. Diese können dann an einer beliebigen Stelle und auf einem beliebigen Bildschirm platziert werden.

Beinhaltete Quellen: Computer mit PowerPoint-Präsentationen; Laptops mit vorhandener Internetverbindung; Live-Cams; urheberrechtlich geschützte Anwendungen, die mit eingeschränkten Netzwerken verbunden sind und sogar Live-Verbindungen mit einem Satellit. Jede dieser Quellen könnte angeordnet, vergrößert/verkleinert und in Bildschirmbereichen abgelegt und anschließend mit einfachen Mausklicks wieder aufgerufen werden. Manchmal werden Quellen in Echtzeit aufgerufen und anlässlich der Podiumsereignisse auf den Bildschirmen platziert.

DAS BLOCKDIAGRAMM

Viele Unternehmen verbringen oft Monate und sogar Jahre mit der Planung und Durchführung eines visuellen Kommandozentralensystems. In diesem Fall musste das hochmoderne, leistungsstarke, absolut flexible sowie umfangreiche System innerhalb von eineinhalb Tagen aus den "einzelnen Bestandteilen" in eine vollständig funktionierende Kommandozentrale transformiert werden. Gute Planung und ein großartiges technisches Team konnten das Basissystem innerhalb von einem Tag erstellen. Am nächsten Tag haben wir gegen Mittag eine stabilisierte, zuverlässige und voll funktionsfähige Kommandozentrale getestet.

Bei Kommandozentralen-Anwendungen werden in der Regel alle Quellen mit einem sogenannten Matrix Switcher verbunden (A) – ein Gerät, das viele Video- und Audioeingaben aufnehmen und an einen oder mehrere Ausgänge senden kann. Das Ausmaß und die Komplexität variiert je nach Einrichtung und Einsatz.

Unten werden die Ausgänge vom Matrix Switch (A) in die RGB Spectrum MediaWall 2000-Einheiten umgeleitet (B). Dies sind elektronische Bildprozessoren, die es ermöglichen, Quellen in Fenstern zu platzieren, die wiederum u. a. vergrößert/verkleinert, skaliert, positioniert, benannt, umrandet werden können. Die Ausgänge der MediaWall-Prozessoren werden an die Sony SXRD 4K Projektoren gesendet (C), von denen jeder eine beispiellose Grundauflösung von 8,8 Millionen Pixel hat. Dies ist ideal für Kommandozentralen und Kontrollräume, da hierdurch ermöglicht wird, dass alle Pixel von mehreren Computern in ihrer vollen Grundauflösung angezeigt werden. Die Bilder werden dabei nicht verkleinert oder herunterskaliert, um die vielen Fenster auf dem Bildschirm zu platzieren.

RGB Spectrum MediaWall 2000www.rgb.com/en/Products/ViewProduct.asp?product=Mediawall2000

Sony 4K SXRD http://bssc.sel.sony.com/BroadcastandBusiness/minisites/SXRD/visualization.shtml

ERGEBNISSE

Wie es bei der Einführung jeder neuen Kommandozentrale üblich ist, überschreitet die volle Leistungsfähigkeit der DHS S&T Kommandozentrale den ursprünglichen Verwendungszweck bei weitem.

Dies ist nicht ungewöhnlich. In den meisten Fällen ist die gesamte Technologie vorhanden und funktionierend, wenn Unternehmen diese leistungsstarken Kollaborations-Tools vereinen. Doch dies ist erst der Anfang. Der eigentliche Wert der Visualisierung in großem Umfang (Kommandozentralen inbegriffen) liegt nämlich nicht in der Technologie! Der Wert ergibt sich aus dem verbesserten Arbeitsablauf, erhöhtem Situationsbewusstsein und dem gemeinsamen Zugriff auf ein COP - Common Operating Picture. Die Kommando- und Kontroll-Tools sind transformativ; sie bringen die Unternehmen dazu, deren Abläufe zu ändern, da diese Zugriff auf die Tools haben. Die Tools führen die Transformation nicht herbei, sie funktionieren einfach nur wie ein Katalysator und bieten neue Möglichkeiten bei der Wahrnehmung, beim Verständnis sowie der Entscheidungsfindung.

Dasselbe gilt auch für die DHS S&T Kommandozentrale. Sie wurde dazu verwendet, um die inhaltsreichsten Versammlungen zu gestalten, die S&T mit den Interessengruppen je gehabt hat. Da dies nun getestet wurde, sorgen die Ideen darüber, was zu tun ist und wie man derartige Möglichkeiten finanzieren kann, für viel Gesprächsstoff.

Kaum produziert erwiesen sich die Ergebnisse bereits als höchst effektiv. Während der Plenarsitzungen wurden die Präsentationen mit einer Reihe von Bildschirmen verbessert, welche nicht nur die Präsentationsprogramme (PowerPoint und Bildvergrößerung) selbst unterstützten, sondern auch kontextbezogene Informationen lieferten, indem unterschiedliche Arten von Medien in die Unterhaltung eingebracht wurden.

Beispielsweise wurde die Präsentation über Kaliforniens First Responder sowie die eigentliche Bekämpfung der großen Brände im Jahr 2007 durch dramatische Bilder bekräftigt, die einen realen Überblick sowohl über das Ausmaß der Notsituation als auch über die Brandbekämpfung seitens der Responder vermittelten.

Es ist wichtig hierbei zu beachten, dass es sich anders als bei einer großen Unternehmensversammlung nicht um vorher produziertes Material handelt. Die Angestellten von S&T haben einfach Ressourcen und Daten (Bilder, Websites, Videos und Landkarten) gesammelt, organisiert und anschließend in einem "Informationspool" zusammengetragen.

Es wurde auf die gesamte Integration von Präsentationen und entsprechender unterstützender Medien zugegriffen und ohne Vorbereitung zusammengetragen. Es gab weder vorgefertigtes Material noch Grafiker, Produzenten oder Medienunternehmen, die hier mitwirkten. Das Material wurde durch das Zugreifen auf organisierte Ressourcen zusammengetragen und in Echtzeit entsprechend der Situation, Begebenheit oder Echtzeitanfrage im Internet veröffentlicht. Dies IST Kommando und Kontrolle!

Wie zuvor erwähnt ist es die wichtigste Aufgabe einer Kommandozentrale, den Entscheidungsträgern ein verbessertes Situationsbewusstsein zu vermitteln. In der heutigen medienreichen Welt bedeutet dies, dass Sie in der Lage sein möchten, schnell und instinktiv auf Informationen zugreifen zu können.

Manchmal wird dies mithilfe von integrierten Datenlösungen vollbracht, wie etwa das von Tom Wood, Anaheim's Assistant City Manager/COO, präsentierte Anaheim’s EVOC (Enterprise Virtual Operations Center). Wood präsentierte die eindrucksvolle Datenfusion-Implementierung der Stadt, die u.a. Einsatz- und Zwischenfallinformationen von First Respondern, Informationen zu städtischen/regionalen Vorfällen, zur Gesetzesvollstreckung, zu technische Referenzen, zu Eilmeldungen und mehr in ein kombiniertes Informationssystem integriert, das für sämtliche First Responder in dieser Stadt zugänglich ist und für die gemeinsame Benutzung zur Verfügung steht.

Die meisten Gruppen haben es nicht geschafft, eine derartig umfassende Integration ihrer First Responder-Ressourcen zu verwirklichen. Wenn eine integrierte Lösung noch nicht zur Verfügung steht, gibt es eine sofortige und effektive Lösung für die Erstellung eines COP (Common Operating Picture - allgemeiner Lagebericht) durch den Einsatz derselben Kommandozentralen-Technologien. Das Vereinen nicht integrierter und ungleicher Informationsströme auf Kommandobildschirmen mit der Fenster-Technologie ist eine umgehend durchführbare Lösung. Obwohl kleinere Versionen der DHS S&T Kommandozentrale weniger benutzerfreundlich und darüber hinaus schlechter zu verteilen sind als EVOC, ermöglichen diese dennoch eine schnelle Integration von Datenressourcen, indem diese vielmehr in Form von ähnlichen Bildern als mit integrierten Daten zusammengefasst werden.

Geographical Information Systems (GIS) ermöglicht es den Benutzern, dynamische Daten mit ihren geografischen Standorten zu verbinden. Viele bedeutende Beispiele hierfür wurden während diesem Ereignis gegeben – seien es der Allgemeinheit zugängliche Tools wie Google Earth, Microsoft Virtual Earth oder urheberrechtlich geschützte GIS-Anwendungen wie etwa Reality Mobile.

EVOC http://www.anaheim.net/administration/PIO/news.asp?id=425

Google Earth http://earth.google.com

Deren Reality Vision-System vereint standardmäßige Medientelefone mit der GIS-Technologie, um neue Möglichkeiten für die gemeinsame Gruppenansicht von Lagesituationen zu bieten.

Das Unternehmen Future Concepts stellte seine mobilen Kommandozentralen vor, die seine Anteres GIS-basierende Software unterstützen, womit die Ansicht des Benutzers über drei Datenbildschirme erweitert wird.

Ein neuer Webdienst, der es den Benutzern ermöglicht, Diashow-ähnliche Sequenzen von Websites zu erstellen, die das erste Mal auf den großen Bildschirmen der DHS S&T Kommandozentrale angezeigt wurden.

Am dritten Tag dieses Ereignisses hat Staatssekretär Cohen die Kommandozentrale dazu verwendet, um alle Zuschauer mit einem interaktiven Satelliten-Link nach Stowe Vermont zu schalten, wo der Moderator Bob Arnot den Einsatzleiter vor Ort über die Bedenken und Probleme der First Responder in seiner Stadt interviewte.

Mit dem Los Angeles Regional Common Operating Picture Program (LARCOPP) wurde den Zuschauern auch ein Echtzeit-Besuch bei einer First Responder-Übung des Los Angeles Sheriff's Department gegönnt. Mithilfe einer Kombination aus den Technologien für Satelliten-Uplinks, IP-Codierung, den Webzugriff sowie für Mobiltelefone haben die Zuschauer die laufenden LARCOPP-Übungen besucht.

Alles in allem kann man sagen, dass die DHS S&T Kommandozentrale genau ihren Sinn und Zweck erfüllte – sie übermittelte Informationen an die Teilnehmer – sowohl an die Zuschauer als auch Moderatoren – manchmal erwartet, manchmal unterwartet.

Beispielsweise hat ein Ausschussmitglied während einer Präsentation erwähnt, dass er wirklich gerne einen Plan des BART-Systems (Bay Area Rapid Transit) hätte, anhand dessen er seine Behauptung begründen könnte. Nur Augenblicke später wurde der Plan in Google gefunden, lokalisiert und auf den großen Bildschirmen angezeigt, sodass er sein Äußerung erläutern konnte.

Dieser interaktive Ablauf zwischen Moderatoren, Zuschauern, Datenquellen, Datenverwaltung und der Situation (in diesem Fall das Ereignis) war ein großartiges Beispiel für die Anwendung von Kommando- und Kontroll-Tools, um ein verbessertes Verständnis und verbesserte Zusammenarbeit zwischen den Teilnehmern der DHS S&T Stakeholder Conference West zu erfahren, zu diskutieren und zu erreichen.

Microsoft Virtual Earth http://www.microsoft.com/virtualearth/default.aspx

Reality Mobile http://www.realitymobile.com/

Future Concepts http://www.futureconcepts.net/index.html

Site Sequencer http://www.sitesequencer.com/

LARCOPP http://www.officer.com/print/Law-Enforcement-Technology/Creating-a-common-operating-picture/1$37896

IN ZUSAMMENARBEIT MIT:

Die Projektionstechnologie wurde freundlicherweise von Sony zur Verfügung gestellt: http://bssc.sel.sony.com/BroadcastandBusiness/minisites/SXRD/visualization.shtml

Die Fenster-/Bildbearbeitungstechnologie wurde freundlicherweise von RGB Spectrum zur Verfügung gestellt: http://www.rgb.com/en/Products/ViewProduct.asp?product=Mediawall2000

Die Bühnenmedien wurden zur Verfügung gestellt und die technische Inbetriebsetzung durchgeführt von: http://www.ceavco.com

Die DHS S&T Kommandozentrale wurde vom S&T Corporate Communications Team entworfen

Projekt entwickelt und hervorgebracht von: Theo Mayer, Senior Technology Advisor - TechApplication.com http://www.techapplication.com

ÜBER DEN AUTOR

Theo Mayer ist ehemaliger CEO von Panoram Technologies, Inc. Während seiner 15-jährigen Beschäftigung bei Panoram hat Mayer dazu beigetragen, viele der Technologien und Methodologien zu definieren und herzustellen, die nun was Öl/Benzin, Automobilbranche , Produktion für Luft- und Raumfahrt sowie das wissenschaftliche Computerwesen anbelangt als Standard der kollaborativen Visualisierung angesehen werden. Sein Ruf für visionäre Anwendungen und die Integration von standardmäßigen Medientechnologien umfasst zahlreiche Branchen und Kontinente. Diese Technologien tragen dazu bei, dass die Menschen mehr sehen, dies besser verstehen und folglich bessere und schneller Entscheidungen treffen können. Im Jahr 2000 begann Herr Mayer damit, dieselben anwendungstechnischen Grundsätze in die Welt der Kommandozentralen und Kontrollräume einzubringen.

Heute ist Theo Mayer selbstständiger Technologieberater sowohl für die Technologieanbieter als auch für Benutzergruppen.

Kontakt:

Theo Mayer
Senior Technology Advisor
theo.mayer@techapplication.com
Voicemail: 818 535 1326

® 2008, Theo Mayer – Alle Rechte vorbehalten. Bilder mit freundlicher Genehmigung von techapplication.com. Department of Homeland Security, Google Earth, Reality Mobile, Bay Area Transit Authority. Alle Namen, Markennamen, Handelsnamen und Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Besitzer.

RGB Spectrum® zählt zu den führenden Entwicklern und Herstellern von Hardware-Subsystemen für die Bereiche Videografik und Multimedia. Die Produktpalette umfasst die View™-Gruppe für Videofenstersysteme, die RGB/Videolink®-Linie mit Signalwandlern, den Linx® DVI Matrix Switcher, das DGy™-Digitalaufzeichnungssystem, Quadra® für universelle Skalierung und Synchronisierung, den SynchroMaster® Bildmischer/Overlayer sowie die Controller für die Mehrfachbildschirmanzeige, ComputerWall® und MediaWall®. RGB Spectrum ist im kalifornischen Alameda ansässig. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer +1 510-814-7000 sowie im Internet unter http://www.rgb.com.